Podka

PodkaPODKA, von den Polkaquellen bis zu den unendlichen Weiten des Wodka. Osteuropäisch geprägt, authentisch dargeboten,
mit Herzblut und Körpereinsatz zum Klingen gebracht:
So musiziert diese Dresdner Band seit mehr als 10 Jahren.
Ein Muss für alle Dresdner und Nicht-Dresdner!

PODKA, Das ist die Musik von Straße und Lagerfeuer; unterhaltsam, inspirierend, niveauvoll: Eine Hommage an das Leben.

PODKA – Das Märchen von den vier Aufgaben

In den alten Zeiten, als die Tiere noch sprechen konnten, gab es vier Folkmusiker namens „Zpĕvavý Psí“; das war tschechisch und hieß „Singende Hunde“. Man hatte sich dienstags, kurz nach einem großen Hochwasser, noch völlig durchnässt aber fröhlich musizierend, im Gasthause „Zum Gerücht“ kennengelernt. Und schon im nächsten Sommer spielten sie beim ersten Inselfest des Dorfes fröhlich zum Tanze.

Mäh, so hieß die Frau mit der Fiedel, besaß einen klugen Hund, Louis(†) mit Namen. Dieser sang gar oft herz- und gar noch öfter ohrenzerreißend mit, so dass es die Leute verwunderte. Er traf aber erstaunlich gut den Ton der östlichen Klänge, so dass den Dörflern, die das hörten, die Tränen in die Augen traten und mancher sogar seine letzte Kupfermünze in den Koffer der armen Musikanten springen ließ.

Da aber eine große Teuerung kam, mussten Mäh und Louis schon bald in die Ferne nach Mainz ziehen, um
dort Stadtmusikanten zu werden. Und weil sich kein neuer Hund finden ließ, gaben die verbliebenen drei
Musiker nun einem Geiger ohne Hund Obdach und Bleiberecht. Er hatte frierend und ausgehungert an einem regnerischen Dienstagabend im „Gerücht“ um einen Schlafplatz gebeten.

Doch damit war der bisherige Name der Kapelle verwirkt, ein neuer musste her. Da gingen die vier armen
Musiker zum alten Fluss, spielten ihm die „Moldau“ und baten um Rat. Der Fluss hörte sie geduldig an, überlegte glucksend und antwortete: „Ihr habt nur vier Tage Zeit und vier Aufgaben müsst ihr gleichzeitig lösen!

Erstens muss der neue Name kurz und eingängig sein und zweitens osteuropäisch klingen. Drittens soll man ihn sinnfrei in allen Sprachen nennen und viertens im weiten Netz damit ein neues Zuhause finden können.“ Die Musiker dankten und zogen zurück ins „Gerücht“. Tag und Nacht tranken sie Bier und grübelten verzweifelt.

Im Morgengrauen des vierten Tages war das Bier alle und es fand sich nichts mehr als eine alte Flasche
Wodka. Diese öffneten sie und probierten jeder einen kleinen Schluck. Als sie sich nun in die müden Augen
blickten, schauten sie plötzlich wie in einen klaren Quell. Die Musik und der Alkohol verknüpften sich, das
Wort trat vor ihre Augen und wurde bald froh dem jubelnden Dorfe dargeboten.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Danke Mäh! Danke Louis!!

Weitere Infos: www.podka.de

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